Rückprojektionsfernseher: trickreiches Heimkino

Ein großes Wohnzimmer, ein kleinerer Geldbeutel und trotzdem der Traum vom großen Kino in den eigenen vier Wänden. Das sind die Ingredienzien, die jemanden dazu bewegen, einen Rückprojektionsfernseher zu kaufen. Dieses Gerät arbeitet mit einer Vielzahl von Tricks, um mehr Bildschirmfläche zu erzeugen, als eigentlich da ist. Aber es gibt qualitative Unterschiede.

Am ehesten lässt sich das Prinzip der Rückprojektionsfernseher vielleicht mit einem alten Projektor vergleichen. Ein solcher Projektor steckt im Fernseher. Dieser Projektor wirft das Bild spiegelverkehrt auf einen Spiegel im Fernseher. Und dieser Spiegel reflektiert das Abbild vergrößert und richtig herum auf die Mattscheibe zurück. Durch diesen Innenleben kann der Rückprojektionsfernseher natürlich nicht so flach sein, wie ein Plasmabildschirm. Darum nimmt er auch einiges an Platz ein. Von 20 bis 50 Zentimeter Tiefe, um genau zu sein. Aber er hat dennoch eine geringere Tiefe als alte Röhrenfernseher. Zudem bieten viele Modelle inzwischen ein grandioses Bild. Sowohl Röhrentechnik, als auch LCD wird von den raffinierten Apparaten genutzt.

Aktuell ist in den Medien meist von Plasma und LCD-Fernsehern die Rede. Dabei haben sich die Rückprojektionsfernseher in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Sie verfügen über HD-Technologie und auch. Einige Modelle von JVC beispielsweise sind auch nicht mehr so lichtanfällig, wie andere Modelle, vor allem aus der Anfangszeit des Rückprojektionsfernsehens. Full HD Auflösungen von 1920 x 1080 sprechen für sich. Sowohl intensive Farbkraft, wie auch ein tiefes Schwarz bilden manche hervorragende Modell von Sony, wie der Sony KDS-55 A 2000. Ein dritter Hersteller sei noch genannt, der im Geschäft mit den Fernsehern selten das Sagen hat: Sagem. Der Sagem Axium HD-D4 Rückprojektionsfernseher trumpft mit starken Kontrasten auf.

Doch hat der Rückprojektionsfernseher auch Schwächen, die zu bedenken sind. Einige “Mängel” sind meist vorhanden. Neben Gewicht und Tiefe, ist zu beachten, dass der Zuschauer immer möglichst gerade vor dem Rückprojektionsfernseher sitzt. Aus einem anderen Blickwinkel verschlechtert sich die Graphik. Das sollte man am besten gleich beim Händler überprüfen. Und auch zu helles Licht ist, auf Grund der Spiegeltechnik, schädlich für das Bild. Eine einheitliche Lebensdauer lässt sich schwer bestimmen. Das Wort des Händlers ist hier selten von Gewicht. Allein die Qualität des Projektors ist entscheidend. Wie diese Schwächen aber gehandhabt werden, liegt am Hersteller. Dagegen sind die Rückprojektionsfernseher oftmals günstiger, als LCD-Fernseher. Auch was den Stromverbrauch angeht.

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